Ende August und Anfang September besuchte Herr Rhein vom Polizeipräsidium Koblenz alle Klassen der Jahrgangsstufen 7 bis 10, um wichtige Sucht- und Drogenprävention zu leisten. Anlass war der Wunsch vieler Eltern nach mehr Aufklärung – insbesondere über das bei Jugendlichen derzeit stark im Trend liegende Vaping.
Im Fokus des fachlich informativen Vortrags standen vor allem Substanzen, die für Jugendliche besonders attraktiv und relativ einfach zugänglich sind. Mit anschaulichen Filmen beleuchtete der Experte die oft unterschätzten Schattenseiten von Konsumgütern wie E-Zigaretten, Energydrinks, Lachgas und Medikamenten, die von vielen bedenkenlos konsumiert werden. Neben den körperlichen Risiken thematisierte Herr Rhein auch rechtliche Folgen und Strafbarkeit und gab zudem wertvolle Tipps zum Schutz vor K.O.-Tropfen beim Ausgehen.
Wie massiv Cannabis oder Alkohol die Handlungsfähigkeit einschränken, zeigte ein praktischer Versuch: Zwei freiwillige Schüler mussten ein einfaches Puzzle lösen – beim zweiten Durchgang allerdings mit einer „Rauschbrille“. Das Ergebnis war eindeutig: Unter der Simulation des Rausches benötigten beide Schüler deutlich mehr Zeit für die eigentlich leichte Aufgabe.
Veranstaltungen wie diese leisten einen wichtigen Beitrag zur Ergänzung der häuslichen und schulischen Aufklärung, um Jugendliche zu befähigen, Alltagstrends kritisch zu hinterfragen und im Ernstfall verantwortungsvolle Entscheidungen für die eigene Gesundheit zu treffen.




