Antonio Pejic gewinnt den 63. Vorlesewettbewerb an der Fritz-Straßmann-Schule

Im Dezember forderten vier Schüler der Klassen 6a und 6b der Fritz-Straßmann-Schule in Boppard einander in der Kunst des Vorlesens heraus. In der Stiftung Buchkultur und Leseförderung, an dem bundesweit jährlich rund 600.000 Schüler*innen der 6. Klassen teilnehmen, präsentierten die Schüler Christopher Diegelmann (6a), Antonio Pejic (6a), Lennard Koß (6b) sowie Marvin Hennig (6b) vor ihren Mitschüler*innen und einer Jury, bestehend aus der Leitung und Lehrkräften der Schule, ihre Vorlesekompetenzen. „Ich freue mich sehr, dass der Vorlesewettbewerb unter den gegebenen Umständen stattfinden kann und wir die Möglichkeit haben, den Wettbewerb im kleinen Kreis auszuführen“, bemerkte der Schulleiter Patrick Loosen in seiner Begrüßungsansprache.

Mit viel Freude übten die Schüler der Klassenstufe 6 auch in diesem Jahr wieder fleißig das Lesen, um vorbereitet und möglichst gelassen anzutreten. Mutig stellten sich die vier Finalisten, die von ihrem Klassenverband für den Schulentscheid ausgewählt wurden, einer Jury, die der Deutlichkeit der Aussprache, einer angemessenen Leselautstärke, einem angemessen Lesetempo und einer sinngemäßen Betonung sehr aufmerksames Gehör schenkte.

Antonio Pejic, der einen Ausschnitt aus seinem Lieblingsbuch „Gregs Tagebuch“, sowie einen unbekannten Ausschnitt aus dem Buch „Gregor und die graue Prophezeiung“ vorlas, gelang es im entscheidenden Moment besonders gut, den Protagonist*innen eine lebendige Stimme zu verleihen. Einstimmig wurde er zum Sieger des Wettbewerbes auserkoren. Damit hat er sich für die nächste Runde des Wettbewerbs qualifiziert – den Kreisentscheid, welcher Ende Januar 2022 startet. „Es war spannend und schön vor Publikum zu lesen“, sagte der Sieger zum Ende des Wettbewerbs.

Neben einer Teilnehmerurkunde durften sich die Finalisten über ein Buch freuen, das sie aus einer Vielzahl von Büchern auswählen durften, die von dem örtlichen Bopparder Buchladen zu diesem feierlichen Anlass gespendet wurden. „Ich finde es klasse, dass unsere Schüler*innen Zuhause immer noch lesen, wie uns heute deutlich gemacht wurde“, verkündete Herr Loosen bei der Siegerehrung mit sichtbarem Stolz.

Die Förderung der Lesekultur ist ein großes Anliegen der Schule und wird nicht nur durch das schulinterne Projekt Kicken und Lesen, sondern gleichfalls über die breite Ausstattung der Schülerbibliothek gefördert, die für jeden Lesegeschmack, vom Krimi über das Witzebuch hin zum Liebesroman, etwas bietet.

(Artikel von D. Alija, gekürzt von der Presse-AG)

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