Schulsozialarbeit

Die Schulsozialarbeit ist eine seit vielen Jahren an unserer Schule etablierte, von Schülern und Eltern gern genutzte und geschätzte Erziehungs- und Lernhilfe.

Die Schulsozialarbeiter Herr Riotte, Frau Girsch und Frau Müller-Stumm bieten Sprechstunden für Eltern auch außerhalb der Schule in ihrem Büro bei der Arbeiterwohlfahrt an.

Für die Schüler sind sie verstärkt in der Mittagspause und nachmittags präsent.

In der GTS arbeitet der Sozialarbeiter mit den SchülerInnen in kleinen Gruppen. Mit jeder Schülerin und jedem Schüler, die diese Betreuung freiwillig gewählt haben, schließt er zu Beginn der Betreuung einen Vertrag darüber ab, was in der Arbeitsgemeinschaft erreicht werden soll. "So lernen sie, welches Potenzial sie haben, und wie man mit anderen zusammen lernt. Hier werden Kinder, die früher Probleme hatten, teamfähig.“, so Herr Riotte.

"Die Erziehungshilfe an Ganztagsschulen ist eine gute Idee, denn wir sind wirklich da, wenn etwas passiert. Wir müssen nicht, wie das Jugendamt, erst Termine machen.“ Die Schülerinnen und Schüler schätzen die Sozialarbeiter als jemanden, dem man vertrauen kann und das bekommen auch die Eltern mit. Diese Tatsache schafft eine sehr wichtige Grundlage, um "eine richtig gute Elternarbeit zu leisten“, berichtet Frau Girsch stolz über die Erfolge seiner Arbeit.

 

Vier Säulen

 

Die methodische Arbeit verteilt sich auf vier Säulen. Diese vier Ansätze bestehen einzeln oder nebeneinander mit unterschiedlichem Zeitaufwand, der sich nach der situativen Bedarfslage richtet.

 

1. Individuelle Arbeit mit dem Kind/Jugendlichen

– Erkennen von Stärken und Schwächen

– Festlegung von Zielen

– Erarbeitung von Kompetenzen

– Stärkung der Persönlichkeit

 

2. Elternarbeit

– Beratung

– Festlegung von Zielen

– Hilfestellung

– Stärkung der Erziehungskopetenz

 

3. Zusammenarbeit mit der Schule

– Absprachen mit Klassenleitung und Fachlehrern

– Vereinbarungen über Lernziele

– Teilnahme an Konferenzen

– Absprache mit Schulleitung

 

4. Gruppenarbeit, Soziales Umfeld

– Gruppenbildung

– Erarbeitung und Erprobung einer Gesprächskultur

– Schaffung eines ritualisierten Rahmens

– Stärkeorientierte Intervention

– Lernen im sozialen Erleben

– Probleme im Kreis Gleichgesinnter bearbeiten und bewältigen

 

Zwischen Schule (Leitung und Klassenslehrern) findet ein regelmäßiger und intensiver Austausch über Schüler und deren individuellen Problemlagen statt. Im Fokus steht dabei immer das Wohl des Kinder.  Die Schule zeigt mit Unterstützung durch die Sozialarbeit einen engagierten Einsatz um Kindern ihren Schulalltag zu verbessern und ihre Defizite aufzuarbeiten.

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